phytotherapie1

Phytotherapie/Spagyrik

Was bedeutet Phytotherapie und Spagyrik?

Phytotherapie

Unter Phytotherapie versteht man die traditionelle Pflanzenheilkunde. Sie wird bei den verschiedensten Krankheiten und bei gewissen Krankheitszuständen eingesetzt: so haben ausführliche Studien belegt, dass zum Beispiel Johanniskraut gegen Depressionen hilft und Weissdorn eine positive Wirkung bei Herzbeschwerden hat.

 Die Heilwirkung bestimmter Pflanzen wird bereits seit Jahrtausenden beobachtet und dokumentiert. Pflanzen werden als Tee oder, in der aktuellen Phytotherapie, als komplexe Gesamtextrakte aus ganzen Pflanzen oder Pflanzenteilen verwendet.

Spagyrik

Spagyrik ist ein uraltes, ganzheitliches Naturheilverfahren. Diese besondere Art der Heilmittelherstellung hat ihre Wurzeln in der vorchristlichen Zeit. In der Spagyrik (griechisch: spao = trennen, ageiro= zusammenführen) werden die Wirkstoffe aus Pflanzen zunächst getrennt, bearbeitet und dann wieder zusammengeführt. 

Im Mittelalter wurden die Begriffe Alchemie und Spagyrik oft noch gleichgesetzt.

Der bekannte Arzt Paracelsus (1493-1541) bezeichnete als einer der ersten die Spagyrik als angewandte Form der Alchemie zur Herstellung von Heilmitteln. Rund 200 Jahre später war es dann der homöopathische Arzt Carl Friedrich Zimpel, der mit seinen Studien und Versuchen die heutige Spagyrik mitbegründete.

Wie werden spagyrische Essenzen hergestellt?

Die Herstellung von spagyrischen Heilmitteln ist sehr aufwändig: Die handverlesenen, gereinigten Heilpflanzen werden zerkleinert und durch Zugabe von destilliertem Quellwasser und Hefe vergoren. Der so entstandene Alkohol wird abdestilliert. Der verbleibende Pflanzenrückstand wird kalziniert (verascht). Damit ist die Trennung vollzogen. Die Vereinigung besteht darin, dass die Asche (das Kalzinat) mit dem Destillat wieder zusammengeführt wird. Durch die sehr sorgfältige und zeitaufwändige Herstellung bei Spagyros entstehen so wohlriechende, effizient wirkende und qualitativ hochwertige Heilmittel.

Wie wirkt Spagyrik?

Durch die spezielle Art der Herstellung erhalten die Essenzen eine Dynamik, die im Körper Heilungsprozesse in Gang setzen kann. Die Arzneien tragen die Gesetzmässigkeit des Lebens „einprogrammiert“ und vermitteln dadurch dem Körper nicht nur die Heilkraft der Pflanze, sondern auch das „Programm“, wie diese zu verwenden ist. Spagyrische Essenzen gehören zu den wenigen Heilmitteln, die das Selbstheilungspotenzial des Körpers anregen bzw. unterstützen können. Sie unterdrücken die natürlichen Abwehrreaktionen des Körpers (z.B. Fieber) nicht, sondern fördern die Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts. Dadurch helfen sie, Krankheiten zu überwinden und nicht nur zu verdrängen.

Wann kann Spagyrik eingesetzt werden?

Spagyrische Essenzen finden bei einer Vielzahl von chronischen und akuten Krankheiten Anwendung. Sie können dabei sowohl als eigenständige sanfte Therapie aber auch als Begleittherapie – zu einer homöopathischen oder konventionellen Behandlung – eingesetzt werden. Spagyrische Heilmittel stärken die Vitalkraft des Organismus und fördern so die Regenerationsprozesse. 

Parallel verabreicht ergänzen spagyrische Pflanzenessenzen andere Medikamente in ihrer Wirkung und beschleunigen die Heilung. Durch die Reaktivierung der Lebensdynamik wird zudem die Entgiftung des Körpers angekurbelt. Dies führt zu einer spürbaren Entlastung des Stoffwechsels.

www.spagyros.ch